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Aktuelle Fortbildung im Oktober 2026 / Facilitatorin






Es gibt tolle staatliche Unterstützungen, Familienhilfen und Angebote vom Jugendamt. Sich Hilfe zu holen ist völlig okay und gar nichts, wofür man sich schämen müsste, gerade als Alleinerziehende(r). Beratungsstellen und Erziehungsberatungen sind genau dafür da! Oder auch wir als Facilitatoren. (Sozialberatung bei Summ Heberger, Dipl. Soz.Päd. HSM).
Tipp: wenn Sie wollen, scrollen Sie weiter nach unten auf Ihren Favorite-Musik Button und lesen Sie meinen Text dazu.
Atmen Sie dabei bewusst ein und aus!


1. Die Körper-Architektur: der Belastung: Modelle und Neurobiologie Bevor wir handeln können, müssen wir verstehen, was im „Maschinenraum“ passiert. Stress ist keine Einbildung, sondern eine hochpräzise biologische Antwort. Stresstheoretische Modelle: Wir blicken auf das Transaktionale Stressmodell (Lazarus). Stress entsteht nicht durch das Ereignis selbst, sondern durch unsere Bewertung: „Ist das gefährlich?“ und „Habe ich genug Ressourcen?“ Neurobiologische Grundlagen: Im Gehirn übernimmt das limbische System (die Amygdala) das Kommando. Physiologische Auswirkungen: Kurzfristig: Adrenalin flutet den Körper der Fight-or-Flight Modus. Langfristig: Chronisch hohes Cortisol schädigt Immunsystem und Herz-Kreislauf-System. Psychische Folgen: Bleibt das System dauerhaft „auf Sendung“, drohen Erschöpfungszustände, Depressionen oder Burnout.
2. Der Werkzeugkasten: Multimodales Stressmanagement. Drei Säulen, um die Belastung von verschiedenen Seiten anzugreifen: A. Instrumentelles Stressmanagement (An den Bedingungen ansetzen) Die Stressoren im Außen zu reduzieren. Zeitmanagement & Zielsetzungstraining: Prioritäten setzen statt im Chaos zu versinken. Problemlösetraining: Systematisch Hindernisse aus dem Weg räumen. Kommunikation & Konflikte: Stress entsteht oft durch Missverständnisse. Durch bessere Kommunikation und Konfliktfähigkeit senken wir den sozialen Druck. B. Kognitives Stressmanagement (Einstellung) „Stressverstärker“ erkennen, die inneren Antreiber wie „Ich muss perfekt sein“. Stressanalyse: Identifikation der Gedankenmuster. Kognitive Umstrukturierung: Förderliche Denkweisen entwickeln C. Palliativ-regeneratives Stressmanagement (An der Reaktion ansetzen). Bei Stress müssen wir den Körper wieder beruhigen. Entspannungsübungen: Progressive Muskelentspannung oder Autogenes Training. Achtsamkeit: Im Hier und Jetzt bleiben, statt in Sorgen über die Zukunft zu schwelgen. Emotionale Techniken: Den Umgang mit Gefühlen wie Angst oder Ärger lernen.
3. Die Anwendung: Entwicklung der individuellen Strategie Kein Mensch stresst sich gleich. Stressanalyse & Reflexion: Wo sind meine persönlichen Fallstricke? Welche Ressourcen (Hobbys, soziale Kontakte, Stärken) habe ich bereits?
Klassische, anerkannte & zertifizierte Stressabbaumodule aller GKV und privaten Krankenkassen nach SGB § 20 und deshalb bei Allen Krankenkassen Recht auf 2 x Kursgeldrückerstattung bis 80% im Jahr. Summ Veranstaltungen werden auch Outdoor angeboten, z.B. in Italien/Toscana, Sprache Deutsch, Englisch und Italienisch.


Kontakt: SUMM Stressabbaumanagement München für Alle.

Investition in die Zukunft: Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) und die Unterstützung durch die Krankenkassen
Wir verbringen einen erheblichen Teil unseres Lebens am Arbeitsplatz. Wie wir diese Zeit gestalten und welchen Belastungen wir dort ausgesetzt sind, prägt maßgeblich unsere Lebensqualität, unsere Leistungsfähigkeit und vor allem unsere Gesundheit.
Die moderne Arbeitswelt wandelt sich rasant: Neben den klassischen körperlichen Beanspruchungen rücken zunehmend psychische Belastungen und komplexe Arbeitsstrukturen in den Fokus. Hier setzt die Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) an. Sie ist kein kurzfristiger Trend, sondern ein essenzieller Baustein für nachhaltigen unternehmerischen Erfolg.
Was steckt hinter der Betrieblichen Gesundheitsförderung?
Die BGF ist eine der drei zentralen Säulen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) – neben dem Arbeitsschutz und dem Betrieblichen Eingliederungsmanagement (BEM). Ziel der BGF ist es, Gesundheitsrisiken am Arbeitsplatz systematisch zu reduzieren und die persönlichen Gesundheitsressourcen der Beschäftigten zu stärken.
Ein wirksames BGF-Konzept ruht auf zwei starken Säulen:
- Verhältnisprävention (Arbeitsbedingungen gestalten): Anpassung der Arbeitsumgebung, gesundheitsgerechte Mitarbeiterführung, flexible Arbeitszeiten, ergonomische Arbeitsplätze oder die Bereitstellung ausgewogener Verpflegung.
- Verhaltensprävention (Menschliches Handeln stärken): Kurse zu Stressmanagement und Entspannung, Rückenschule, Ernährungsberatung oder Angebote zur Suchtmittelentwöhnung.
Fazit für die Praxis: Verhaltens- und Verhältnisprävention greifen Hand in Hand. Ein Anti-Stress-Seminar (Verhalten) bringt wenig, wenn die Arbeitsabläufe dauerhaft überfordern (Verhältnis). Erst die Kombination schafft ein gesundes Arbeitsklima.
Starke Partner: Die Rolle und Kostenübernahme der Krankenkassen
Viele Unternehmen – insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) – zögern bei der Einführung von BGF-Maßnahmen. Häufig fehlen zeitliche Ressourcen, Know-how oder das nötige Budget.
Hier kommen die gesetzlichen Krankenkassen ins Spiel: Sie haben den gesetzlichen Auftrag (§§ 20, 20b SGB V), Unternehmen beim Aufbau gesundheitsförderlicher Strukturen zu beraten und finanziell zu unterstützen.
Wie die Krankenkassen konkret helfen:
- Kostenlose Erstberatung: Über die regionalen BGF-Koordinierungsstellen der Krankenkassen erhalten Betriebe eine unabhängige, kostenfreie Erstberatung. Es wird analysiert, wo das Unternehmen steht und welche Maßnahmen sinnvoll sind.
- Prozessbegleitung: Die Krankenkassen begleiten Betriebe von der Bedarfsanalyse über die Einbindung des Teams bis hin zur nachhaltigen Verankerung.
- Finanzielle Unterstützung: Krankenkassen übernehmen häufig die Kosten für qualifizierte Referenten, zertifizierte Präventionskurse und die Begleitung von Gesundheitsprojekten (orientiert am Leitfaden Prävention des GKV-Spitzenverbandes).
Steuerliche Vorteile nutzen: Der § 3 Nr. 34 EStG
Neben der direkten Unterstützung durch die Krankenkassen belohnt auch der Gesetzgeber das Engagement von Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern:
- Steuerfreibetrag: Bis zu 600 Euro pro Mitarbeiter/in und Jahr können Arbeitgeber steuer- und sozialversicherungsfrei für zertifizierte Gesundheitsmaßnahmen bereitstellen (zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn).
- Qualitätskriterien: Steuerbefreit sind Maßnahmen, die den Qualitätsanforderungen der §§ 20 und 20b SGB V entsprechen.
(Hinweis: Für maximale Rechtssicherheit empfiehlt sich im Einzelfall eine Anrufungsauskunft beim zuständigen Betriebsstättenfinanzamt gemäß § 42e EStG).
Win-Win für Unternehmen und Beschäftigte
Die Einführung von BGF-Strukturen ist eine freiwillige Investition, die sich mehrfach auszahlt:
| Vorteile für ArbeitgeberInnen | Vorteile für Beschäftigte |
| Erheblicher Rückgang von Krankheits- und Ausfallzeiten | Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustands |
| Steigerung der Produktivität und Arbeitsqualität | Reduzierung von körperlichen & psychischen Belastungen |
| Stärkung der Mitarbeiterbindung & Employer Branding | Erhöhung der Arbeitszufriedenheit & Lebensqualität |
| Attraktivitätssteigerung bei der Fachkräftegewinnung | Aktive Mitgestaltung des eigenen Arbeitsplatzes |
In einfachen Schritten starten: Der Leitfaden für Betriebe
Der Einstieg muss nicht kompliziert sein. Bereits kleine Schritte verändern das Arbeitsklima positiv:
- Erstberatung nutzen: Kontaktieren Sie die regionale BGF-Koordinierungsstelle der Krankenkassen oder summ-heberger, zeritif. Betriebliches Gesundheitsmanagement BGM, zrtif. AHAB Berlin, oder https://www.linkedin.com/in/elisabeth-h-55566b69/?isSelfProfile=true sowie email summ-heberger Kontaktformular.
- Bedarfe ermitteln: Binden Sie Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Anfang an ein (z. B. durch ein bunt gemischtes Gesundheitsteam aus Leitung, Betriebsrat, Betriebsfeuerwehr/-arzt und Beschäftigten).
- Maßnahmen umsetzen: Starten Sie mit drängenden Handlungsfeldern (z. B. Ergonomie/Rückengesundheit, Stressbewältigung oder gesundes Führen).
- Nachhaltig verankern: Gesundheit entsteht nicht über Nacht. Evaluation und Geduld machen BGF zu einem dauerhaften Baustein Ihrer Unternehmenskultur.
Mache Sie Ihr Unternehmen fit für die Zukunft!
Investitionen in die Gesundheit Ihrer Belegschaft sind Investitionen in den nachhaltigen Erfolg Ihres Unternehmens. Nutzen Sie die Beratungsangebote und finanziellen Förderungen der Krankenkassen – für gesunde Beschäftigte in starken Unternehmen.



