
1. Die Körper-Architektur: der Belastung: Modelle und Neurobiologie Bevor wir handeln können, müssen wir verstehen, was im „Maschinenraum“ passiert. Stress ist keine Einbildung, sondern eine hochpräzise biologische Antwort. Stresstheoretische Modelle: Wir blicken auf das Transaktionale Stressmodell (Lazarus). Stress entsteht nicht durch das Ereignis selbst, sondern durch unsere Bewertung: „Ist das gefährlich?“ und „Habe ich genug Ressourcen?“ Neurobiologische Grundlagen: Im Gehirn übernimmt das limbische System (die Amygdala) das Kommando. Physiologische Auswirkungen: Kurzfristig: Adrenalin flutet den Körper – der „Fight-or-Flight“-Modus. Langfristig: Chronisch hohes Cortisol schädigt Immunsystem und Herz-Kreislauf-System. Psychische Folgen: Bleibt das System dauerhaft „auf Sendung“, drohen Erschöpfungszustände, Depressionen oder Burnout.
2. Der Werkzeugkasten: Multimodales Stressmanagement. Drei Säulen, um die Belastung von verschiedenen Seiten anzugreifen: A. Instrumentelles Stressmanagement (An den Bedingungen ansetzen) Die Stressoren im Außen zu reduzieren. Zeitmanagement & Zielsetzungstraining: Prioritäten setzen statt im Chaos zu versinken. Problemlösetraining: Systematisch Hindernisse aus dem Weg räumen. Kommunikation & Konflikte: Stress entsteht oft durch Missverständnisse. Durch bessere Kommunikation und Konfliktfähigkeit senken wir den sozialen Druck. B. Kognitives Stressmanagement (Einstellung) „Stressverstärker“ erkennen, die inneren Antreiber wie „Ich muss perfekt sein“. Stressanalyse: Identifikation der Gedankenmuster. Kognitive Umstrukturierung: Förderliche Denkweisen entwickeln C. Palliativ-regeneratives Stressmanagement (An der Reaktion ansetzen). Bei Stress müssen wir den Körper wieder beruhigen. Entspannungsübungen: Progressive Muskelentspannung oder Autogenes Training. Achtsamkeit: Im Hier und Jetzt bleiben, statt in Sorgen über die Zukunft zu schwelgen. Emotionale Techniken: Den Umgang mit Gefühlen wie Angst oder Ärger lernen.
3. Die Anwendung: Entwicklung der individuellen Strategie Kein Mensch stresst sich gleich. Stressanalyse & Reflexion: Wo sind meine persönlichen Fallstricke? Welche Ressourcen (Hobbys, soziale Kontakte, Stärken) habe ich bereits?
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